Samstag, 14. Februar 2009

PUNO - CENTRO FOLKLORICO DE PERU

Boese duestere Mienen in Potosí? Der Zynismus des Seins verschreibt auf Dauer Angenehmeres. Ich lege ein paar Tage Rast in Puno bei Mariela und ihrer Familie ein. Paula kommt auch vorbei. Die Rio IV- Connection also wieder unter sich. Trotzdem; die ersten Tage werden anstrenged, denn die Vorbereitungen fuer die "FIESTA DE LA VIRGEN DE LA CANDELARIA" gehen schon bald los.


Grosse Tafel. Paula nebst ihrer Freundin Juana sind auch ueber die Feiertage in Puno. Vlnr.: Juana, ich, Juan Carlos, Hugo, Flavia, Megui, Mariela und mit der Kamera in der Hand, also nicht zu sehen: Unsere Paula. Zu trinken: INCA COLA.


Das sind meine Kumpel die Osos. Mariela, Paula und ich tanzen mit den Tanzgruppe der Polizei von Puno. Wir zum Beispiel bestehen aus rund 400 Leuten, ein Gutteil davon mit schweren, lauten Instrumenten bewaffnet. Uebrigens meine Kumpel deswegen, weil ich auch als Oso getanzt habe.


Die Disziplin der Polizeitanzgruppe ist beeindruckend. Vielleicht kommt das auch daher, dass die meisten der Jungs und Maedels in der Kaserne leben und ausgebildet werden. Beim Beineschwingen hilft das genau wie beim Koltschwingen, die Seargents schwoeren mit erheiternd ernst gemeinten Reden auf einen Sieg beim Tanzwettstreit ein.


Schon Tage vor Beginn der wirklichen Festivitaeten ist die Stadt im Ausnahmezustand. Die karnevalistisch ueberschwingende Stimmung ist weder in Worten noch Fotos zu veranschaulichen. Im Bild zu sehen: Ein kleiner Probeumzug durch die Strassen Punos.


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