Samstag, 14. Februar 2009

MIT MARCEL NACH BOLIVIEN

Man denke sich zum letzten genannten Aufenthaltsort nun einige Naechte in schaukeligen Bussen und 5000 Kilometer hinzu und gelange nach Calama (Nordchile); dort - oft genug glaube ich es selbst noch kaum - treffe ich dann wen? MARCEL in Person! In meine persoenliche Hitliste der unmoeglichen Zufaelle wird nun die Tatsache aufgenommen, dass Marcel, der nach meinen letzten Informationen eigentlich meine Abloesung in Patagonien sein sollte, und ich uns so mir nichts dir nichts, nach wochenlanger Kontaktpause in der Atacamawueste in Calama in die Arme laufen! Nun, damit waeren auf jeden Fall die eifrigsten Studenten Rio Cuartos ("Los Borrachos") wieder vereint; auf nach Bolivien!


Unser Wiedersehensbierchen. Ob es wohl dabei bleibt?



Von gewissen Anpassungsschwierigkeiten - wir bewegen uns hier immerhin konstant auf rund 4000 Metern Hoehe - begleitet, rauschen wir durch andere Welten. Gruene Lagunen. Weisse. Rote. Giftige. Salzige. Vulkane. Koka.


Der Sonnenaufgang in der Salar de Uyuni. Es ist vergleichsweise schwierig, die Wirkungskraft eines 12.000 Qkm grossen Salzspiegels und der darueber aufgehenden Sonne auf ein uebermuedetes Gemuet zu beschreiben. Ich bleibe auf jeden Fall lange sitzen.


Das ist eine Kaktusinsel aus Vulkangestein, die sich aus dem Salz erhebt. Und uebrigens keine kranke Phantasie!


In Uyuni, Bolivien, angekommen nehmen wir uns die Zeit, den oertlichen Eisenbahnfriedhof zu besuchen, der als echte Aktraktion gelten kann. Von dort aus reise ich, nach vier genialen, marceligen Tagen, alleine weiter Richtung Norden; rechtzeitig zur "FIESTA DE LA VIRGEN DE LA CANDELARIA" muss ich in Puno, Peru, sein!

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