Mittwoch, 12. November 2008

ZWANGSURLAUB IN URUGAY

Zwangsurlaub. Klingt doch reichlich befremdlich, oder? So jedenfalls haben wir unseren Ausflug nach Uruguay betitelt. Das hat folgende Bewandnis: Um sich Geld, jede Menge Papierkram und nerviges Stressgequatsche mit schwabbeligen Beamten zwecks Auftreibens eines zum laengeren Aufenthalt berechtigenden Studentenvisums zu ersparen, kann man auch einfach als stinkender Tourist einreisen und somit die nach 90 Tagen obligate Zwangsaus- und wiedereinreise auf sich nehmen. Wir machten (natuerlich) aus der Not eine Tugend und hatten so die Gelegenheit, das ueberaus entspannte Urugauy mit den ueberaus entspannten Uruguayos ein wenig zu bereisen. Man trinkt dort uebrigens noch mehr Mate als in Argentinien.


Die Mole des Hafens ist dicht an dicht mit Anglern besiedelt, wie man hier nicht sieht. Was man hingegen sehen kann, ist dass sich andere Faulenzer nicht zu schade sind, wertvollen Platz fuer wertlose Fotos zu verschwenden...Touristen eben.


Dies ist wohl so eine Art Wahrzeichen von Montevideo (uebrigens die Hauptstadt von Uruguay), die wir dann auch noch besucht haben. Ich glaube, da sind Wohnungen (bestimmt nicht ganz billig) drin.


Ein Spaziergang an den Steg von Colonia.


Mariella leistet hier einem Urugayo tatkraeftige Hilfe beim Angeln. Er hat uebrigens kleine Fische geangelt (ist ja auch logisch, so nahe am Ufer), um dann mit den kleinen Fischen als Koeder wiederum dickere Brocken an Land zu ziehen. Ganz schoen ausgebuffter Bursche.


Aufgrund der drueckenden Hitze haben wir uns zum Fruehstueck (so gut es eben ging) in den Schatten verkrochen. Mate muss aber trotzdem sein. Wenn ich an meine Sippenkohte denke...ziemlicher Saustall hier, aber, was will man machen.


Von Colonia aus betrachtet, die Strandlandschaft der Rio de la Plata Kueste des suedlichen Uruguay.


Zwei Naechte verbrachten wir dann an diesem Strand den wir fuer sandiger, strandiger und irgendwie angemessener erachteten.


Der Faehrverkehr vom anderen Ufer aus betrachtet. Dieses Bild zeigt gleichzeitig auch unseren ersten Schlafplatz, der (im Bild nicht zu erkennen) direkt unter den Toren im Schatten der Stadt von Colonia liegt.


Hier das Abschiedsbild von Buenos Aires. Fuer die Einreise nach Uruguay ueberquert man (von Sueden kommend) am geschicktesten den Rio de la Plata, was sich von Buenos Aires aus mit den fast mehr oder weniger ablegenden Faehren sehr gut bewerkstelligen laesst. War aber nicht gany billig der Spass.

3 Kommentare:

Johannes hat gesagt…

Fischer, wieder nuuur mit Frauen unterwegs!
Ganz klar.

Gigi Glamour hat gesagt…

Hey Martin,
bist ja in bester Gesellschaft!
Hab mir jetzt übrigens nen Plattenspieler zugelegt, dein Ex-Mitbewohner Gerrit hat mich dann doch überzeugt.
Werd die nächsten Tage mal nach nem netten Rugby-Verein suchen, dann können wir gleich durchstarten wenn du wieder hier bist.
Schöne Grüße

Gavin

Anonym hat gesagt…

Moin Maddin,
ich hoffe Du hast einen kleinen Gruß von mir an mein geliebtes Montevideo geschickt. Der Palacio Salvo ist übrigens nur Bürogebäude. Hast Du Dich auch schon mal an CUmbia erfreut?
ALso, ich wünsch Dir noch ganz viel schöne Zeit und falls DU doch länger bleiben solltest reise wieder nach Uruguay!! Besos de Smörja